Warum ein bisschen Schokolade zur Weihnachtszeit doch okay ist… + Schoko-Dessert-Rezept

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Ihr sucht für die Weihnachtszeit noch nach dem perfekten Dessert? Wie wäre es mit meinem veganen Avocado-Schoko-Dessert? Die Kombi Dessert und Gemüse könnt ihr euch nicht vorstellen? Dann probiert es einmal aus. Die Avocado sorgt hier für eine schöne cremige Konsistenz, Kakaopulver sorgt für den Schokogeschmack, Agavendicksaft gibt die Süße und etwas Vanille sorgt für das besondere Aroma. Ich mache on top z.B. auch gern noch ein paar Mandeln mit rein 🙂

Und das Beste: es ist eine wirklich gesunde Sünde! Denn natürlich handelt es sich hierbei um eine ordentliche Fettbombe, allerdings versorgt ihr euch mit diesem Dessert mit reichlich gesunden, ungesättigten Fettsäuren, die im Kakao und der Avocado enthalten sind.

Wieso (ungesättigte) Fettsäuren gar nicht so ungesund für uns sind…

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass ganze 30% unserer Ernährung aus Fetten stammen sollte. Hiermit sind natürlich die guten ungesättigten Fettsäuren gemeint, die unser Körper zum Teil nur über die Nahrung zu sich nehmen kann. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind z.B. an der Steuerung unseres Blutdrucks beteiligt, sorgen für einen ausgewogenen Cholesterinspiegel und regulieren Entzündungen.

Genau aus diesem Grund ist es auch gar nicht soo ungesund ab und an einmal zur Schokolade zu greifen 😉 Erfreuliche News gerade jetzt zur Weihnachtszeit, oder?

Worauf sollte ich aber beim Kauf meiner Schokolade achten?

Worauf ihr beim Kauf eurer Schokolade achten müsst, ist die genaue Zusammensetzung der Schokolade. Generell gilt bei jeder Schokolade: Je höher der Kakaoanteil, desto gesünder! Deshalb kauft, wenn ihr Schokolade kauft, bestenfalls Schokolade mit hohem oder reinem Kakoaanteil und ohne zusätzlich hinzugefügten Zucker.

Und warum nun gerade Zartbitterschokolade so gesund ist?

  1. Zartbitterschokolade schützt die Arterien.
  2. Zartbitterschokolade senkt das Schlaganfall-Risiko.
  3. Zartbitterschokolade senkt das Herzinfarkt-Risiko.
  4. Zartbitterschokolade hemmt die Ausschüttung von Stresshormonen!
  5. Zartbitterschokolade enthält Tryptophan, welches die Serotoninbildung ankurbelt und für bessere Laune sorgt.
  6. Zartbitterschokolade hilft bei Eisenmangel (und enthält z.B. sogar mehr Eisen als Spinat 😉 )
  7. Zartbitterschokolade soll angeblich sogar gegen Krebs helfen.
  8. Zartbitterschokolade stärkt das Gedächtnis und fördert die Konzentration.

Für mehr Informationen könnt ihr auch hier schauen.

Avocado-Schoko-Dessert

Nun aber zu eurem neuen Weihnachtsdessert: das Avocado-Schoko-Dessert. Bitte verratet euren Gästen vorab nicht, dass es komplett vegan ist und zum Großteil aus Avocado besteht. Sie werden am Ende große Augen machen, wenn ihr es Ihnen anschließend verratet 😉

Zutaten für ca. 2 Personen

  • 1 Avocado
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Vanilleschote
  • eine Prise Salz

Zubereitung

  1. Die Vanilleschote öffnen und das Vanillemark aus der Schote kratzen.
  2. Das Avocadofruchtfleisch zusammen mit dem Vanillemark, Kakaopulver, Agavendicksaft und einer Prise Salz mit dem Stabmixer so lange pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. (Ist die Avocado noch etwas härter gewesen, würde ich euch empfehlen vielleicht 1-2 EL Pflanzenmilch hinzuzufügen 😉 )
  3. Die fertige Creme für ca. 1 Std. kühl stellen und z.B. mit Granola (siehe Rezept hier) und Mandeln servieren

Extra Tipp: Die Schokocreme eignet sich genauso gut als leckerer Brotaufstrich 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren und alles Liebe

caro_signatur

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