Darf ich eigentlich Grapefruit essen?

Bestimmte Lebensmittel und Medikamente sollten wir wohl besser nicht kombinieren!

Medikamente und Nebenwirkungen allein das ist schon so eine Sache für sich. Und genau aus diesem Grund bin ich auch kein Fan der „Pille“ und auch von sonstigen Medikamenten. Meines Erachtens handelt es sich hierbei um einen unnatürlichen Eingriff in unseren Körper. Schon früher als Kind wollte ich nicht verstehen, wieso meine Großeltern denn jeden Abend immer solch viele Tabletten einnehmen müssen und als sie mir dann noch erzählten, dass sie bestimmte Medikamente auf Grund der Nebenwirkungen anderer Medikamente einnehmen müssen, war es mit meinem Verständnis vollkommen vorbei. So war ich schon als Kind ein kleiner Gegner von jeglichen Medikamenten. Nichtsdestotrotz habe ich mit 15 Jahren angefangen die „Pille“ einzunehmen. Schließlich war es ja das normalste der Welt und irgendwie wertete ich es als „harmlos“ ein. Letzlich nimmt die Pille ja gefühlt jede Frau… Nun ja wie die Geschichte ausgegangen ist wissen wir ja mittlerweile alle…

Jetzt sitze ich aber hier und habe wirklich keine andere Wahl (bei der „Pille“ hatte ich sie ja immerhin) als täglich meine Anti-Hormone zu schlucken, um meinen durcheinander gewirbelten Hormonhaushalt wieder in Einklang zu bringen und mein erhöhtes Krebsrisiko damit zu senken. Aber natürlich bringen auch diese Tabletten wieder so einige Nebenwirkungen mit sich. Aber was soll man machen wenn man nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera hat? Am Ende vertraut man dann doch den Ärzten, den Studien und eben einfach der Medizin.

Da ich aber nicht nur darauf vertrauen möchte und meine Gesundheit wenigstens auch ein Stück weit selbst in die Hand nehmen möchte, habe ich für mich entschieden die Therapie mit einer gesunden, ausgewogenen und basischen Ernährung zu unterstützen. Wie das ganze ausschaut, könnt ihr ja auch gut auf diesem Blog verfolgen. Doch bei längerer Auseinandersetzung mit den verschiedensten Lebensmitteln und Nährstoffen bin ich auch darauf gestoßen, dass auch Medikamente und gewisse Lebensmittel miteinander agieren können. Zum Teil positiv, zum Teil negativ. Beispielsweise können wir durch die Ernährung Defizite wie Calcium und Eiweißmangel und damit einhergehende Knochen- und Gelenkschmerzen positiv beeinflussen. Auf der anderen Seite können wir z.B. aber auch Hormone über die Ernährung zu uns nehmen und damit z.B. eine Anti-Hormontherapie negativ beeinflussen. Es gibt diverse Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und einzelnen Medikamenten und wie schlimm ist es bitte wenn man jahrelang Medikamente einnimmt und deren Wirkung mit seiner Ernährung negativ beeinträchtigt? An genauer Aufklärung fehlt es dann leider doch immer wieder. Hier habe ich aber immer wieder viel hinterfragt und konnte so auch viel in den Gesprächen mit meinen Ärzten lernen und bin heute auch auf einen interessanten Artikel der Seite Fernarzt.com gestoßen:

Wisst ihr welche Lebensmittel die Wirkung von Medikamenten negativ beeinflussen können?

Dass wir unsere Medikamente wie Antiobitika nicht unbedingt zusammen mit Alkohol oder Milch zu uns nehmen sollten, wissen wir wohl alle. Aber…

…wusstet ihr, dass die Ballaststoffe in Vollkornprodukten die Aufnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen beeinflussen können?

…wusstet ihr, dass Bananen und Lakritze Bluthochdrucksenker hemmen können und den Blutdruck erhöhen?

…wusstet ihr, dass Antibiotika nicht mit stark calciumhaltigem Mineralwasser eingenommen werden sollte?

…wusstet ihr, dass ihr als Asthmatiker besser auf schwarzen Pfeffer, Schokolade und grünen oder schwarzen Tee verzichten solltet?

…wusstet ihr, dass ihr als Vegetarier mit einer Schilddrüsenunterfunktion besser auf Tofu und Sojaprodukte verzichten solltet?

…wusstet ihr, dass Johanneskraut, die Wirkung der Pille hemmen kann und somit eine Schwangerschaft begünstigen könnte?

…wusstet ihr, dass Grapefruit die Wirkung von Schmerzmitteln und Blutdrucksenkern verstärken kann, das Thromboserisiko bei Frauen, die die Pille einnehmen erhöhen kann und die Wirkung von Anti-Hormonpräparaten wie Tamoxifen hemmen kann?

So gibt es neben Grapefruit viele andere Lebensmittel und pflanzliche Extrakte wie Johanneskraut, Baldrian, Gisneng, Schisandra Pilze oder Pampelmusen, die ein CYP-Enzym enthalten, welche z.B. die Wirkung von Anti-Hormonen negativ beeinflussen und hemmen können.

Ich bin auf jeden Fall immer wieder begeistert von solch neuen Erkenntnissen und kann euch den Artikel, der Seite Fernarzt.com nur ans Herz legen.

Alles Liebe

caro_signatur

 

 

 

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