Mittlerweile ernähre ich mich seit fast einem Jahr basisch, stehe immer noch voll und ganz dahinter und möchte euch heute deshalb ein paar weitere Einblicke in die basische Ernährung geben. Immer mehr Fragen erreichen mich zu diesem Thema, so dass ich ergänzend zu meinem Beitrag „Warum ich mich jetzt basische ernähre“ ein paar weitere Einblicke geben möchte.
Warum ernähre ich mich basisch?
Hauptgrund warum ich mich basisch ernähre ist, dass ich meinen Körper wieder entlasten und entsäuern möchte. Die Ambition mit der basischen Ernährung abzunehmen habe ich im keinsten Fall. So dürfen bei mir in der basischen Ernährung zum Beispiel keine Kohlenhydrate fehlen. Wichtig ist mir bei meiner Ernährung, dass ich mich gesund und ausgewogen ernähre, mit ausreichend Nährstoffen versorgt werde und dem Körper gebe was er wirklich braucht. Gerade nach dem letzten Jahr wurde ich vollgepumpt mit Chemotherapeutika und diversen Medikamenten und nehme ja selbst noch jetzt für die nächsten Jahre täglich Tabletten im Rahmen meiner Anti-Hormontherapie ein. Hinzu kommen teils auch psychischer Streß, Schlaf- und Bewegungsmangel, welche noch zusätzlich zu einer Übersäuerung führen können. Somit war ich letztes Jahr also das Vorzeigebeispiel in Sachen Übersäuerung.
Ich war also absolut sauer. Und nun?
Ich wollte schnell wieder fit und gesund werden, möglichst auf Tabletten und Nahrungsergänzungsmittel verzichten und stellte meine Ernährung etwas um. Da ich mich bereits schon vorher sehr gesund ernährte, viel mir dies ein Glück nicht all zu schwer. Für mich war es allerdings eine Umstellung nun komplett auf Industriezucker, Weizenprodukte und vor allem zum größten Teil auch auf tierische Produkte zu verzichten.
An dieser Stelle möchte ich aber auch noch einmal betonen, dass es sich bei einer ausgeglichen basischen Ernährung um eine Ernährung aus 80% basischen Lebensmitteln handelt. Wollt ihr nur für ein paar Tage „Basenfasten“ um den Körper zu entsäuern, würde ich darauf achten mich die Tage komplett von basischen Lebensmitteln zu ernähren. Möchtet ihr eure Ernährung aber dauerhaft umstellen und auf eure Säure-Basen-Balance achten, dann würde ich euch immer das 80:20 Prinzip empfehlen. Das heißt, dass eure Ernährung immer zu 80% aus basischen Lebensmitteln bestehen sollte und dass ihr die anderen 20% zum „cheaten“ nutzen könnt. Wenn ihr bei „cheaten“ denkt, dass ihr jetzt einen Freifahrtschein für Süßes, Alkohol oder den morgendlichen Kaffee habt, dann habt ihr allerdings falsch gedacht! Natürlich dürft ihr auch das einmal tun. Eure Ernährung soll eure Lebensqualität ja nicht komplett einschranken 😉 Cheaten heißt für mich aber eher, dass ich zum Beispiel schaue wie ich auf meinen Nährstoffbedarf komme, den ich mit einer rein basischen Ernährung nicht decken könnte. So ist es bei der basischen Ernährung z.B. oftmals schwierig auf seinen Bedarf an Calcium und Eiweiß zu kommen, der vor allem wichtig für die Knochen ist. Auf Grund meiner Anti-Hormontherapie habe ich zusätzlich noch einen erhöhten Bedarf an Eiweiß und Calcium. Um hier auf meine Nährstoffe zu kommen und dem Körper das zu geben was er benötigt, esse ich z.B. auch des Öfteren einmal Fisch und auch einmal die Woche Fleisch. Hier probiere ich allerdings darauf zu achten, dass der Fisch und das Fleisch Bio-Qualität haben und keine unnützen Zusatzstoffe enthalten. Zudem greife ich auch sehr oft auf gut säurebildende Lebensmittel wie Hirse, Buchweizen, Quinoa oder Vollkornreis zurück, die sättigend sind und in der basischen Ernährung sozusagen als „neutral“ gelten.
Woher hole ich meine Rezeptinspirationen?
Wie schafft man es nun aber sich immer noch ausgewogen und vielseitig zu ernähren und nicht zu einseitig zu essen? Denn auch wenn ich eigentlich immer sehr kreativ bin, fehlen auch mir öfter einmal die Ideen und die Inspirationen. Aus diesem Grund sammle ich z.B. basische Rezeptideen auf Pinterest und habe mittlerweile so einige Kochbücher zum Thema basische Ernährung, zuckerfreie Ernährung oder den Zusammenhang von Ernährung und Hormonen bei mir zu stehen. Genau zu diesen Themen werde ich euch deshalb auch weiterhin liebendgern Input auf dem Blog geben 🙂
Gewinnspiel
Heute möchte ich euch aber erst einmal das Buch von der lieben Claudelle Deckert zum Thema basische Ernährung vorstellen und darf hier sogar 1 Exemplar an euch verlosen. Claudelle hat nämlich ähnlich wie ich ihre Ernährung vor ein paar Jahren auf basisch umgestellt und gibt in ihrem Buch „Basisch Clean + Green“ Infos zum Thema basische Ernährung so wie tolle Rezeptideen. Mehr von ihr könnt ihr auch auf ihrem Instagram-Account oder auf ihrem Blog erfahren.
Ihr wollt ihr Buch gewinnen?
- Dann folgt mir auf Instagram und auf dem Blog.
- Verratet mir zudem unter diesem Post warum ihr das Buch gern gewinnen möchtet und vergesst nicht eure E-Mail-Adresse + eurem Instagramnamen mit anzugeben.
- Das Gewinnspiel endet am 07.04.2019 um 23.59 Uhr und der/die Gewinner/in wird direkt am Folgetag ermittelt.
- Mit der Teilnahme zum Gewinnspiel werden diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich anerkannt.
- Beachtet die Datenschutzerklärungen.
- Eine mehrfache Teilnahme ist nicht erlaubt und doppelte Kommentare werden gelöscht.
- Beachtet außerdem meine Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Und natürlich möchte ich euch als kleinen Vorgeschmack einmal eins meiner Lieblingsrezepte aus ihrem Buch, welches ich noch einmal leicht angepasst habe, vorstellen:
Zucchinipuffer mit Limettensauce
Für 2 Portionen:
Zutaten für die Zucchinipuffer:
- 400 g Zucchini
- 100 g Karotten
- 100 g Blumenkohl
- Fähnchen von 6 Dillzweigen
- 5 EL Buchweizenmehl (evtl. etwas mehr)
- etwas Limettensaft
- Salz, Pfeffer, Öl
Zutaten für die Limettensauce:
- 250g Mandeljoghurt
- Saft von einer Limette
- 1/2 Banane
- 1 TL Agavendicksaft
- 1 Knoblauchzehe
- 1 kleines Stück Ingwer
- etwas Dill
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
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Die Zucchini, Karotten und den Blumenkohl grob raspeln, in eine Schüssel geben und mit 1 TL Salz bestreuen. Das ganze gut vermengen und ein paar Minuten ziehen lassen.
- Den Dill klein hacken und mit in die Schüssel geben.
- Nun das Buchweizenmehl dazugeben und alles zusammenmischen bis ein griffiger Teig entsteht.
- Anschließend die Masse mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen und abschmecken.
- Nun könnt ihr je 1 großen EL des Teigs in die Pfanne geben, flach drücken und anbraten.
- Jede Seite solltet ihr ca. 5-7min goldbraun braten.
- Währenddessen könnt ihr die Limettensauce vorbereiten. Hierfür gebt ihr die einzelnen Zutaten in einen Mixer und verarbeitet diese zu einer cremigen Sauce.
PS: Habt ihr schon meinen Hashtag #basischmitcarolionk entdeckt? Dort könnt ihr eure basischen Rezeptideen mit mir teilen ☺️